Eintracht Musica Viva

Schön, dass Sie uns gefunden haben.

Der gemischte Chor Eintracht Musica Viva wurde im Jahr 2008 durch einen Zusammenschluß  des Männerchores Eintracht 1892 Welschneudorf und des Frauenchores Musica Viva Welschneudorf  gegründet.

In den vergangenen Jahren hat sich unser Chor fest in der Westerwälder Chorlandschaft  etabliert.
Er widmet sich als unabhängiger Laienchor überwiegend epochenübergreifender A-Capella-Literatur, oft ergänzt um Chorsätze mit Klavier.

Die entspannte und humorvolle Atmosphäre während der wöchentlichen Proben ist ganz wesentlich der Persönlichkeit und dem großen Engagement unserer Chorleiterin zu verdanken.

Wer gerne singt, musikalisch ist und wer Spaß daran hat, in seiner Freizeit regelmäßig an Chorproben teilzunehmen, ist bei uns richtig. Kommen Sie einfach zu einer „Schnupper-Probe“. Die Termine und Orte unserer Proben finden Sie auf diesen Webseiten. Wir freuen uns auf Sie!

Probezeit: 

Montags, 19:30 Uhr in der Kurfürstenhalle

 

Adventskonzert 2025

Die Chorgemeinschaft Eintracht Musica Viva Welschneudorf und der Folklore-Chor Montabaur luden zu zwei vorweihnachtlichen Konzerten ein. Das chormusikalische Programm in Niederelbert vor Wochenfrist (wir berichteten) und in St. Johannes der Täufer Welschneudorf war nahezu identisch. Vom eher beschaulichen „Das große Wunder hat ganz klein begonnen“ über das festliche „Exsultate“, den nachdenklichen Udo Jürgens-Song „Ihr von morgen“ bis hin zum fetzigen „Rocking Around the Christmas Tree“ war für jeden Geschmack etwas dabei, begleitet von Arngard Schmidt am Piano. 

Die gemeinsame Chorleiterin Regine Reisinger hatte für das zweite Konzert in der Kirche noch ein sehr ansprechendes Rahmenprogramm ausgewählt. So wussten Mats Hildesheim und Thomas Reisinger mit einer Passacaglia für zwei Violinen von Georg Friedrich Händel die zahlreich erschienenen Zuhörer zu überzeugen. Das ist eine besondere Kompositionsform mit tiefen Wurzeln im Volkstanz und wird als sehr ausdrucksstark bezeichnet. Und die beiden Instrumentalisten, die in einem musikalischen Dialog agierten, interpretierten dieses Werk mit großer Intensität und Hingabe.

Bei einem weiteren Auftritt spielten sie zusammen mit Regine Reisinger einen Kanon für drei Violinen von Johann Pachelbel.

Der Trompeter René Neuser, Berufsmusiker beim Heeresmusikcorps Koblenz und mittlerweile Bürger von Welschneudorf, war wie schon in den beiden Jahren vorher wieder mit von der Partie und somit ein fester Bestandteil der traditionellen Konzertreihe.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt von Lorena Seegler, die ihre musikalischen Wurzeln im Welschneudorfer Kinderchor hat und sich mittlerweile einen Namen in der überregionalen Musicalszene gemacht hat. Sie ist in mehreren Chorformationen aktiv und als Solistin stark gebucht. Nichtsdestotrotz macht sie es immer möglich, im Rahmen der Welschneudorfer Konzerte aufzutreten. Mit „Love is Christmas“ und vor allem mit dem bekannten „Cantique de Noel“ das sie in englischer Sprache als „Oh holy night“ darbot, konnte sie ihre außergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten ausleben und zog damit die Zuhörer in ihren Bann.

Weihnachten wird auch als das Fest der Liebe bezeichnet. Und um die Geschichte der Liebe und wie sie gerettet wurde ging es bei einem besinnlichen Text, vorgetragen von Helmut Rosbach, der auch das Publikum als Moderator durch das Programm begleitete.

Die Zuhörer waren ebenfalls musikalisch gefordert. Nach „Wir sagen euch an den lieben Advent“ intonierten zum Abschluss eines besonderen Konzertes alle gemeinsam, Chor, Solisten und Instrumentalisten, das bekannte Weihnachtslied „Tochter Zion“.

Anschließend konnten die Aktiven und die Gäste den besinnlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und guten Gesprächen in der Kurfürstenhalle ausklingen lassen.

 

 “All you need is love” – Sommerkonzert 2025

Sommerkonzert mit vielen Highlights

Standing Ovations für Chor und Solisten

Welschneudorf. Der gemischte Chor Eintracht Musica Viva Welschneudorf hatte zu seinem diesjährigen Sommerkonzert in die Kurfürstenhalle eingeladen, zu einem Konzert, das die vielen Zuhörer sicherlich noch lange in Erinnerung behalten werden. Unter dem Motto „All you need is love“ wurde das große Thema „Liebe“ in all seinen Ausprägungen und Facetten musikalisch umgesetzt. Und der gleichnamige Beatles Song zog sich wie ein roter Faden durch das zweistündige Programm, das zwar lang, aber niemals langweilig war. Gemeinsam mit dem Folklore-Chor Montabaur, der ebenso wie der Gastgeber unter der Leitung von Regine Reisinger steht, ging es bei dem Repertoire um Leidenschaft, Zuneigung, verschmähte Liebe, also das gesamte Spektrum, was Liebe ausmacht, so wie im richtigen Leben. Die Begleitung am Konzertflügel lag in den Händen von Rainer Mies und Martin Chrost aus Bad Ems.

 

Über „Du passt so gut zu mir“ von den Comedian Harmonist und „Ich brauche keine Millionen“, den schon Johannes Heesters im Programm hatte, freuten sich vor allem die älteren Zuhörer. Auch ein Song von Elvis Presley sowie der Tanz der Eliza Dolittle aus „My fair lady“ gehörten zum Chorrepertoire.

Mit dem Ohrwurm von der Münchener Freiheit „Ohne dich schlaf ich heut Nacht nicht ein“, dem herzzerreißenden Lied einer unerfüllten Liebe in „Killing me softly“, dem ABBA-Titel „Gimme, Gimme“ und einem Querschnitt französischer Liebeslieder hatten die Sängerinnen und Sänger den Geschmack des Publikums getroffen.

Neben dem chormusikalischen Part überzeugte vor allem auch das solistische Programm.

Mit Route 66 stand ein Duo auf der Bühne, das dem Publikum aus früheren Auftritten bestens bekannt war. Marco Kilian, Berufssänger am Stadttheater in Koblenz, wusste nicht nur mit seiner ausgeprägten Stimme zu überzeugen, sondern spielte Gitarre dazu und führte die Zuhörer mit einfühlsamen Worten in die Songs ein. Tom Richter, Bassist und Sänger, war die ideale Ergänzung dazu. „Wir sind eigentlich eher eine Wohnzimmerband, so spielen wir heute halt in einem sehr großen Raum“, meinte Kilian augenzwinkernd. Und wie sie spielten und sangen, doch das war nur ein Vorgeschmack auf das, was beim zweiten Auftritt noch kommen sollte.

Lorena Seegler, die ebenso wie ihr Onkel Marco Kilian ihre ersten musikalischen Erfahrungen im damaligen Welschneudorfer Kinderchor machte, und mittlerweile in der Musicalszene eine feste Größe ist, beeindruckte neben Songs aus „Jekyll and Hyde“ und „The Notebook“ vor allem mit einem eher profan wirkenden Titel „Neu im 4. Stock“. Hier konnte sie sich musikalisch ausleben, hier zeigte sie, was in ihr steckt. Insbesondere die perfekt vorgetragenen Koloraturen waren es, die das Publikum mit stehendem Applaus honorierte.

Für die Vielfalt des Programms sorgte das instrumentale Sextett „Blechschaden Koblenz“, die auch die Pause mit ihren Beiträgen überbrückte.

Unmittelbar vor dem Finale baten Tom Richter und Marco Kilian zum zweiten Mal um die Aufmerksamkeit der Konzertbesucher, diesmal als Trio. Caterina Mayer, nicht nur in unserer Region ein Begriff für hervorragende Vokalmusik, passte perfekt zu den beiden. Sie kann auf eine interessante musikalische Vergangenheit zurückblicken mit Engagements in vielen bekannten Häusern, so zum Beispiel im Nationaltheater zu Weimar.

Das Trion interpretierte „Shallow“ von Lady Gaga sowie „Imagine“ aus der Feder von John Lennon. Doch mit „The Rose“ von Amanda Mc Broom landeten sie einen absoluten Volltreffer, bei dem im wahrsten Sinne des Wortes kein Auge trocken blieb.

Bürgermeister Ralf Heibel zeigte während des Programms seine Begeisterung: „Ich bin tief beeindruckt von dem, was ihr uns heute geboten habt. Davon wird man noch lange sprechen.“

Nach dem Finale mit allen Akteuren bedankte sich das sehr aufmerksame Publikum mit langanhaltendem Applaus und nahm sicherlich noch den Ohrwurm „All you need is love“ mit nach Hause.